Supercup - Reglement

§1 Grundsatz. Der VfL Weizenbock-Supercup versteht sich ausschließlich als Freizeitorganisation und setzt voraus, dass alle teilnehmenden Mannschaften, den Hobbyfußball auch als solchen behandeln. Auf Fair Play und Kameradschaft ist in höchstem Maße zu achten.

§2 Verantwortlichkeit. Der Hobbyliga-Rat, bestehend aus jeweils einem Vertreter jedes Erst- und Zweitliga-Teams sowie der Liga- leitung, ist das höchste Gremium der Hobbyliga Lauf und hat in strittigen Fragen eine alleinige Vollmacht. Der Rat tritt durchschnittlich halbjährlich und in besonders wichtigen Fällen, wie dem Werten einer nicht ausgetragenen Partie, Unsportlichkeiten von Spielern oder Mannschaften, Ausschluss eines Teams aus dem Ligabetrieb (vgl. §12) oder vergleichbaren Themen, zusammen.

§3a Berechtigung. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine der Hobby- liga Lauf, die in der Spielzeit 2016 in einer der beiden Divisionen aktiv sind. Auf Einladung der Ligaleitung nimmt erstmals die Hobbyliga Neumarkt mit fünf Vereinen teil.

§3b Modus. In 2016 nehmen Jahr 23 Teams am Wettbewerb teil. Diese setzen sich wie folgt zusammen: 18 Teilnehmer der Hobbyliga Lauf und fünf Teilnehmern der Hobbyliga Neumarkt. Gespielt wird dieses Jahr in fünf Spielrunden. Es werden drei Freilose gewährt, die sich aufgrund der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften ergibt. Ein Freilos wird in Runde eins aktiv. Zwei weitere in Runde drei. Gespielt wird im K.O.-Modus, mit jeweils einer Austragung pro Paarung.

Die Auslosung für die Gruppenphase erfolgt mit Hilfe einer Setzliste. Diese wird durch das Heranziehen der Ewigen Hobbyliga-Tabelle erstellt. Für die Auslosung werden 4 Lostöpfe (A, B, C für die Teams sowie Lostopf D für die jeweiligen Gruppen) gebildet. Im Rahmen der Auslosung wird zunächst aus Lostopf A gezogen (enthält die sechs bestplatzierten Teams der Hobbyliga). Nach der Ziehung einer Mann- schaft aus einem der Lostöpfe A, B oder C wird deren Gruppen- zugehörigkeit mittels Lostopf D bestimmt. Dies geschieht solange bis alle Teams auf die einzelnen Gruppen verteilt worden sind.

§3c Wertung in der Vorrunde. In jeder Gruppe befinden sich drei Mannschaften. Diese spielen den Modus "Jeder gegen Jeden" aus (ohne Rückspiel). Der Sieger einer Partie erhält drei Punkte. Bei einem Remis erhalten beide Teams jeweils einen Punkt. Der Verlierer erhält keine Punkte.

Bei Punktgleichheit mehrerer Vereine in der Abschlusstabelle der ein- zelnen Gruppen entscheidet die Tordifferenz. Sollte diese gleich sein, so werden die erzielten Tore herangezogen. Im Falle eines fort- währenden Gleichstandes (Punkte, Tordifferenz, Tore) urteilt ein Entscheidungsspiel über den endgültigen Platz in der jeweiligen Gruppe bzw. über das eventuelle Weiterkommen.

§4a Zeitrahmen. Alle Partien der Pokal-Saison 2016 müssen zwischen Dienstag, 01. März 2016 und einschließlich Montag, 31. Oktober 2016 ausgetragen werden. Die erste Pokal-Runde wird zwischen dem 01. März und dem 30. April ausgetragen, die zweite Runde zwischen dem 01. Mai und dem 30. Juni (oder früher), die dritte Runde, zwischen dem 01. Juli und dem 31. August (oder früher), die vierte Runde zwischen dem 01. September und dem 31. September (oder früher) und das Finale zwischen dem 01. Oktober und dem 31. Oktober (oder früher).

§4b Nicht-Austragung. Ein Spiel, das nicht innerhalb dieses Zeitraums abgehalten werden kann, wird mit einer X:X-Wertung versehen. Innerhalb der Vor- und Zwischenrunde (Phase I und II) werden beide Mannschaften mit einem Spiel ohne Wertung belegt. Alle Paarungen werden neutral ausgelost. Freilose sind bei einer ungeraden Anzahl an Startern möglich. Kann ein Spiel trotz wiederholter Anfragen einer Mannschaft nicht stattfinden, entscheidet der Hobbyliga-Rat über die Wertung des Spiels.

§5 Rahmenbedingungen. Alle Spiele werden ausschließlich auf Kleinfeldern oder Bolzplätzen ausgetragen. Die Größe der Tore darf das Handballtor-Maß nicht unter- und das Kleinfeld-Fußballtor-Maß nicht überschreiten.

§6 Spielstätten. Offizielle Spielorte sind die Bolzplätze am Siechen- lohsteg in Lauf an der Pegnitz. Als Platz-Begrenzung dient, neben dem hohen Gras auf der einen, der Wanderweg auf der anderen Seite. Offizielle Ausweichanlage ist der Bolzplatz an der Karlsbrücke in Lauf an der Pegnitz. Die Mannschaften haben, bei gegenseitiger Überein- kunft, die Möglichkeit, auf andere Spielstätten (die Bedingungen des §5 sind zu erfüllen), zu spielen. Es ist nicht zulässig, Spiele in Indoor-Anlagen zu verlegen.

§7 Spieldauer. Ein Spiel geht über zwei Halbzeiten á 30 Minuten Spieldauer. Die Dauer der Halbzeitpause, sowie einer angemessenen, falls notwendigen, Nachspielzeit wird kongruent von beiden Teams eigenständig festgelegt. Sollte es in einer Partie der Vorrunde nach 60 Minuten unentschieden stehen, so endet das Spiel mit einer Punkteteilung. Heißt es in einer Partie der K.O.-Phase nach 60 Minuten Spielzeit remis, so wird eine Verlängerung von zweimal fünf Minuten angehängt. Heißt es auch nach der Verlängerung remis, findet ein 7-Meter-Schießen statt. Jedes Team darf hierbei zunächst fünf Schützen berufen. Falls notwendig, darf danach jedes Team jeweils einen weiteren Schützen pro Runde beordern, bis ein Sieger ermittelt werden konnte.

§8 Teamgröße. Eine Mannschaft setzt sich aus einem Torwart und fünf Feldspielern zusammen. Zu Spielbeginn müssen mindestens vier Feldspieler sowie ein Torwart eine Startaufstellung bilden. Die Anzahl der Auswechselspieler ist nicht definiert.

§9 Spielplanung. Es existiert ein vorgegebener Turnierplan mit Vor- rundengruppen (Phase I), einer Zwischenrunde auf Basis zweier weiterer Gruppen (Phase II) und anschließendem Finalspiel. Eine Terminabsprache erfolgt ausschließlich zwischen den Teamleitern der jeweiligen Mannschaften. Jede Partie ist bei den Ligaverantwortlichen anzumelden; geschieht dies nicht, kann für eine fristgerechte Wertung des Spiels keine Garantie übernommen werden. Nach Beendigung einer Begegnung ist von beiden Mannschaften ein vollständig ausgefüllter Spielberichts- bogen an die Ligaleitung zu entsenden.

§10 X:0-Wertung. Eine Mannschaft die zu einem, von beiden Teams fest vereinbarten, Spieltermin mit weniger als vier Feldspielern erscheint, verliert das Spiel mit 0:X (gleichbedeutend mit 0:3-Toren). Erscheint eine Mannschaft zu einem, von beiden Teams fest verein- barten, Spieltermin nicht, wird die Begegnung, nach Ablauf der halb- stündigen Wartefrist, mit 0:X (gleichbedeutend mit 0:3-Toren) gegen das betreffende Team gewertet.

§11 Spielabsagen. Eine fest terminierte Partie kann von jedem Verein maximal einmal abgesagt werden. Dies muss mindestens zwei Kalendertage (48 Stunden) vor dem Anpfiff geschehen, ansonsten wird, bei Nicht-Antritt, das Spiel mit 0:X (gleichbedeutend mit 0:3-Toren) gewertet.

§12 Spielregeln. Tore können von jeder Feldposition aus erzielt werden. Auch der Torwart hat das Recht Tore zu erzielen. Ausnahme: Jegliche Art von Ab- und Einwürfen. Alle Freistöße sind direkt auszu- führen. Abseits- und Rückpass-Regelungen existieren nicht.

§13 Schiedsrichter.
Ab Spielzeit 2016 kann die Ligaleitung nicht länger einen Vermittlungsdienst von Unparteiischen anbieten. Wir appelieren entsprechend an die Grundsätze des Fair Play (vgl. §1).

§14 Kader. Zu Beginn des Wettbewerbs muss jede Mannschaft einen vollständigen Spielerkader bei der Ligaleitung anmelden. Vereine, welche zwei Mannschaften stellen, müssen ihren Kader gesondert ausweisen und haben nicht das Recht einen pauschalisierten Kader für beide Teams zu benennen. Ein Spieler, welcher bei einem HL-Verein gekadert ist, kann nur als Aushilfe bei anderen Vereinen auflaufen. Jeder Akteur darf nur in einer Mannschaft gemeldet sein, besitzt jedoch ein generelles Wechselrecht (vergleiche §17).

§15a Aushilfe. Jeder Spieler kann zusätzlich als Aushilfe bei einem anderen Team eingesetzt werden, wenn dadurch die Anzahl von acht Spielern pro Mannschaft nicht überschritten wird. Grundsätzlich müssen zu Spielbeginn mindestens vier gemeldete Stammspieler auflaufen. Treten während der Partie Spieler der Stammmannschaft hinzu, muss/müssen, sofern die Anzahl von acht Akteuren überschritten wird, der/die Aushilfsspieler aus der Partie ausscheiden.

§15b Meldung einer Aushilfe. Setzt ein Team Aushilfen aus einem anderen HL-Team (Division I oder II) ein, so bedarf es hierzu immer einer Zustimmung der gegnerischen Mannschaft. Diese Zustimmung muss zwangsweise vor Anstoß der Partie eingeholt werden. Prinzipiell ist somit stets das Einverständnis der gegnerischen Mannschaft erforderlich, wenn ein externer Spieler, der bislang im Kader eines anderen Teams gemeldet ist, eine Spielberechtigung erhalten soll. Die Aushilfsspieler-Regelung (vergleiche §16) ist zu beachten.

§16 Kaderwechsel. Alle Spieler, die zu Saisonbeginn im Kader einer Mannschaft der Hobbyliga Lauf gemeldet sind und/oder während der Saison nachträglich zu einer Mannschaft hinzustoßen (und bislang zu keinem Zeitpunkt bei einem HL-Team aktiv waren), haben pro Spielzeit eine einmalige Möglichkeit von einem HL-Team (Division I oder II) in ein anderes HL-Team zu wechseln.

§17 Haftungshinweis.  Die Teilnahme an allen Wettbewerben der Hobbyliga Lauf erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden jedweder Art.

§18 Ehrung. Der Sieger des VfL Weizenbock-Supercups erhält nach Abschluss der Spielzeit einen Wanderpokal überreicht. Dieser befindet sich solange im Besitz der Siegermannschaft, bis ein anderes Team den Titel erringt. Jede Siegermannschaft ist für eine persönliche Gravur auf der Trophäe verantwortlich.

§19 CdF-Qualifikation. Die Hobbyliga Lauf entsendet ein jedes Jahr vier Vereine zum überregionalen Wettbewerb der Copa de Frankonia. Ab Saison 2016 qualifizieren sich die Teilnehmer wie folgt. Mit Belegung der ersten beiden Plätze in Division I, mittels des Gewinns des Meistertitels in Division II und durch den Sieg im VfL Weizenbock-Supercup. Sollte der Sieger des Supercups aufgrund seiner Liga- Platzierung bereits qualifiziert sein, rückt das drittbestplatzierte Team der Division I nach. Sollten Teams auf die Teilnahme verzichten, werden die Teams gemäß ihrer Platzierung in der Abschlusstabelle nominiert.